Drei Nachwuchssportler mit individueller Klasse

Die U17- und U19-Mannschaften von RB Leipzig stehen für Spitzenleistungen, Erfolg und talentierte Nachwuchsspieler. Drei dieser Ausnahmetalente sind Elias Abouchabaka, Erik Majetschak und Tom Wallenstein. Im Mai 2017 wurden die Fußballer mit dem Turbo2017 in den Kategorien „Beste schulische Leistung“, „Beste sportliche Entwicklung“ und „Außergewöhnliches soziales Engagement“ geehrt.

 

Elias Abouchabaka – der Allrounder auf dem Platz und im Klassenzimmer

Ein kleiner Junge sitzt vor dem Fernseher und verfolgt gespannt das Geschehen auf dem Bildschirm. Es läuft ein Fußballspiel von Real Madrid. Im Mittelpunkt steht Zinédine Zidane. Der kleine Junge ist beeindruckt. Über die Jahre verfolgt er jeden Schritt seines großen Idols. Heute ist Elias Abouchabaka selbst auf dem Weg, ein herausragender Fußballer zu werden. Der Spielstil, die Technik und Spielintelligenz des Franzosen haben den 17-Jährigen entscheidend geprägt. Der Ehrgeiz des Stürmers der U17-Mannschaft von RB Leipzig ist ungebrochen. Ihm ist keine Herausforderung zu groß. „Ich versuche immer 100 Prozent zugeben, um mich mit den Besten meines Jahrgangs auf der ganzen Welt messen zu können“, erklärt Elias überzeugt. Für seine harte Arbeit wurde er bereits mehrfach belohnt. Zuletzt bei der U17-Europameisterschaft im Mai in Kroatien. Dabei konnte der 17-Jährige seine ausgefeilte Technik und Torgefährlichkeit unter Beweis stellen.

Seine Zukunft sieht Elias definitiv im Fußball, aber dabei möchte er nicht auf ein zweites Standbein verzichten. Deshalb nimmt der Stürmer sich auch Zeit zum Lernen, selbst wenn seine Freizeit dadurch manchmal begrenzt wird. In der Schule erzielt der Abiturient hervorragende Leistungen. Auch hier beweist er Disziplin. „Ich bin erst zufrieden, wenn ich alles gegeben habe. Zudem ist es wichtig, sich auch intellektuell und nicht nur sportlich weiterzuentwickeln. Man weiß ja nie, was kommt und im Fall einer schwerwiegenden Verletzung ist es immer von Vorteil, einen Plan B in der Tasche zu haben“, berichtet Elias. Aufgrund dieser Einstellung und seiner schulischen Spitzenleistungen wurde er bei der Porsche Nacht der Talente mit dem Turbo2017 in der Kategorie „Beste schulische Leistung“ ausgezeichnet.

Beim Sport und in der Schule kann Elias immer auf die Unterstützung seiner Familie zählen. Doch nicht nur seine Eltern und sein Bruder, sondern auch seine Mannschaftskollegen bezeichnet Elias als seine Familie. Auch wenn es auf dem Trainingsplatz manchmal härter zur Sache geht und jeder sich beweisen will, verbringen sie gemeinsam ihre Freizeit und blödeln manchmal rum. „Meine Mannschaftskollegen sind mir ans Herz gewachsen und zu sehr guten Freunden geworden“, erzählt Elias.

 

Erik Majetschak – auf den Spuren von Michael Ballack und Toni Kroos

Auf dem Weg von der Kabine zum Spielergang ist alles ruhig. Je näher das Spielfeld kommt, desto mehr hört man die Fans auf den Rängen im Stadion. Nach dem Schiedsrichtergespann betritt der Kapitän der Nationalmannschaft als erster den Rasen und führt seine Mannschaft aufs Feld. Im Anschluss ertönt die deutsche Nationalhymne und das Spiel nimmt seinen Lauf. Diese Ehre wurde Erik Majetschak, Mittelfeldspieler des U17-Teams von RB Leipzig, bei der U17-Europameisterschaft im Mai in Kroatien zuteil. Seine anspruchsvolle Aufgabe löste der 17-Jährige mit Verantwortung und führte so sein Team sogar bis ins Halbfinale – genauso wie sein Kindheitsidol Michael Ballack. „Michael war schon immer ein Vorbild für mich. Allerdings schaue ich bei den aktiven Spielern nun intensiv auf Toni Kroos. Ich bin von seinem enormen Spielverständnis und Passspiel begeistert“, berichtet Erik beeindruckt. Dabei strebt der Mittelfeldspieler eine ähnliche Spielweise an und nimmt sich auch bei seiner Ballsicherheit und Spielintelligenz ein Beispiel an seinen Vorbildern. Aufgrund seiner sportlichen Entwicklung spielte Erik in der Jugend immer eine Klasse höher in den letzten drei Jahren und eignete sich wichtige Eigenschaften wie Teamgeist, Ehrgeiz, Leistungsbereitschaft sowie soziale Kompetenzen an.

Ein großer Motivator ist einerseits seine Familie. Seine Eltern und Großeltern verfolgen nahezu jedes Spiel. Aber den wichtigsten Rückhalt bekommt der 17-Jährige von seinem Bruder. „Ich tausche mich ständig mit ihm aus. Er ist immer für mich da und gibt mir wertvolle Tipps. Meine Erfolge und Tiefschläge fühlt er genauso wie ich. Er zählt zu den wichtigsten Menschen in meinem Leben“, erzählt Erik. Einen weiteren Ansporn stellt auch der Turbo2017 für die „Beste sportliche Entwicklung“ dar. „Die Auszeichnung war eine große Ehre. Ich sehe sie als Würdigung meiner Leistung der letzten Saison im Verein und in der Nationalmannschaft an“, berichtet Erik. Generell verfolgt der Mittelfeldspieler die Einstellung, dass man mit Erfolgen gewissenhaft umgehen muss und nicht abheben darf. Genauso sieht er auch nicht nur das Negative in Niederlagen. „Sie helfen einem zu lernen und verstärkt daraus hervorzugehen. Vor allem im Fall von Verletzungen benötigt man eine große mentale Stärke sowie enormen Willen, wieder aufzustehen und sich zurück zu kämpfen“, sagt Erik überzeugt. Deshalb verliert der er auch sein großes Ziel, Profifußballer zu werden, nicht aus den Augen. Als nächstes stehen für ihn die Teilnahme an der U17-Weltmeisterschaft im Oktober in Indien und der ersehnte Sprung in die erste Mannschaft an.

 

Tom Wallenstein – der Teamplayer zwischen den Pfosten

Analysis, Algebra und Geometrie – so sieht der Matheunterricht von Abiturienten aus. Für den einen bedeutet die Zahlenwelt einen Segen, für andere ist sie ein Fluch. Tom Wallenstein zählt zur ersten Kategorie. Für den U19-Spieler von RB Leipzig stellt Mathe kein Problem dar. Seine Mannschaftskollegen können sich auch neben dem Platz auf ihn verlassen, denn der Abiturient hilft gerne und gibt Nachhilfe in Mathe. Sich für andere einzusetzen, hat für ihn. Gemeinsam im Team ein Ziel zu erreichen und sich gegenseitig zu unterstützen, nur so kommt man voran. Für Tom steht der Teamgedanke immer an erster Stelle. „Man sollte sich selbst nicht so wichtig nehmen. Wenn ich anderen helfen kann, erfolgreich zu sein und sie ihr Ziel erreichen, das macht mich dann stolz“, sagt er. Für diese Einstellung wurde Tom mit dem Turbo 2017 in der Kategorie „Außergewöhnliches soziales Engagement“ ausgezeichnet. Bereits als Nachwuchstalent ist er sich seiner Vorbildfunktion bewusst und nimmt diese nicht nur gegenüber seinen Mannschaftskollegen, sondern auch gegenüber jüngeren Sportlern und Fans ernst.

Seine Motivation Fußball auf Spitzenniveau zu betreiben, basiert einerseits auf seiner Leidenschaft für den Fußball und andererseits auf den bereits erreichten Erfolgen. Diese spornen Tom zusätzlich an, weiter hart zu arbeiten. „Meinen größten Entwicklungssprung habe ich in der U17-Mannschaft von RB Leipzig gemacht. In jedem Pflichtspiel konnte ich neue Erfahrungen sammeln und am Ende um die Deutsche Meisterschaft mit meinem Team kämpfen“, erzählt er stolz. Als Torwart ist es für Tom wichtig, eine gute Basistechnik und ein ausgeprägtes Pass- und Stellungsspiel zu besitzen. Nur so lassen sich nahezu alle Bälle halten. „Heutzutage ist es immer wichtiger, auch als Torwart offensiv mitzuspielen, eine absolute Leistungsbereitschaft zu zeigen und seine Abwehr richtig zu organisieren“, berichtet der Abiturient. Sollte dann doch mal ein Ball im Netz laden, kann Tom auf seine selbstbewusste Ausstrahlung und starke mentale Stärke zurückgreifen und das negative Erlebnis schnell verarbeiten.

Seine Freizeit verbringt der 18-Jährige gerne mit Freunden. „Dabei spielen wir auch des Öfteren Basketball“, erzählt er. Ansonsten genießt der Torwart seine freie Zeit und liest gerne ein gutes Buch oder schaut Filme und Serien. Toms nächster Weg führt ihn in die USA. Dort hat ist ihm dank seiner hohen Motivation ein Stipendium für ein Studium sicher.

Weiterführende Links

Das könnte dich auch interessieren: Trainingstipp zur Verbesserung der Koordination

Hier findest du weitere Informationen zur Porsche Jugendförderung bei RB Leipzig

Zurück zur Übersicht

Kommentare

Kommentar verfassen:

 
* Pflichtfelder